Die Auto-Mafia in der Rhön! Auto Bild berichtet über den Automobil und Oldtimer Club „La Passione“

Die Auto-Mafia in der Rhön! Auto Bild berichtet über den Automobil und Oldtimer Club „La Passione“

24. Mai 2019

Die Zeitschrift Auto Bild hatte unseren Automobil und Oldtimer Club „La Passione“ exklusiv in der Ausgabe Nr. 37 vom 17. September 1999 vorgestellt. Bereits vor 20 Jahren haben wir kurze Videoclips und Reparaturanleitungen auf unserer Internetseite veröffentlicht. Das hatte die Aufmerksamkeit der Redaktion von Auto Bild geweckt, so dass Jörg Wigand gemeinsam mit seinem Fotographen Daniel Fortmann einen Bericht über unsere „italienische Mafia in der Rhön“ verfaßte. Nachstehend stellen wir die vier Seiten aus der damaligen Ausgabe der Zeitschrift Auto Bild zum Nachlesen als PDF Dokument zur Verfügung.

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Im Titel heißt es: Sie fahren Alfa und träumen von Ferrari. Sie lieben die Toskana und leben in der Rhön. Das ist „La Passione“ - ein Club aus Leidenschaft. Tief im Hessenland, am alten Handelsweg zwischen Frankfurt und Leipzig, da, wo die Eichenwälder dunkel raunen, ist die Mafia heimisch geworden: Autos werden verschoben, in Garagen versteckt, heimlich mit abgezweigtem Geld repariert, billig vertickt, an- und wieder abgemeldet, bei Pasta und Vino neuen Besitzern zugeführt. Organisierte Kriminalität in der Rhön?

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Auto Bild enthüllt die Wahrheit: Ein Mann mit Glatze und Charisma, verheiratet mit einer Neapolitanerin, ist der große Pate. Bei ihm laufen die Fäden der ehrenwerten Gesellschaft, Zweigstelle Steinau zusammen. Mit eiserner Faust regiert er über die Mitglieder seiner Familie. Und wehe denen, die nicht parieren, geschweige denn nicht reparieren. La Passione ist ein Club aus Leidenschaft, der weder einen Mitgliedsbeitrag verlangt noch irgendwo offiziell registriert ist. Ein Club, der weder eine feste Tisch- noch Sitzordnung, Schild, Wimpel oder Riesenaschenbecher kennt. Also alles andere als ein Stammtisch. Es ist eher ein Widerstandsnest gegen den politisch korrekten Zeitgeist, das leidenschaftlich gegen Windkanal, Zweckmäßig- und Zuverlässigkeit opponiert sowie die italienischen Momente im Leben kultiviert.

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Der Club ist ein nach allen Seiten offener Bund von Männern, die Alfa lieben, besonders alte; die nichts gegen Fiat haben, von Ferrari träumen; Lancia nicht verachten - und im Grunde ihres Herzens Italiener sind, die der liebe Gott in der Rhön als Deutsche zur Welt kommen ließ. Der Pate sagt: „Die Marke der Autos ist uns egal. Hauptsache, die Passione stimmt.“ So wuchs die ehrenwerte Gesellschaft in der Rhön heran. Diese Mafia ist nicht zu besiegen. Schon gar nicht von Leuten mit sauberen Händen. „La Passione“ versteht sich nicht als schlichter Club. Es gibt es weder Vereinsstatuten noch eine Aufnahmebeschränkung für bestimmte Marken und Modelle. Willkommen ist, wer echte Leidenschaft für sein - vornehmlich italienisches - Vehikel mitbringt.


Simmering und Dichtringe am Auto an der Hinterradachse oder anderswo wechseln

Simmering und Dichtringe am Auto an der Hinterradachse oder anderswo wechseln

23. Mai 2019

Zunächst schauen wir uns die Funktionsweise von einem Simmering bzw. von Dichtringen an und erklären die korrekte Einbauweise. Markant sind immer die Dichtlippen und die Dichtfläche, die stets zur der Seite hin eingebaut werden, wo die Flüssigkeit ist. Ein Simmering hat die Aufgabe, das Öl gegen Fett, Schmutz und alle möglichen Partikel abzudichten.

Anschließend zeigen wir in unserer Werkstatt, wie bei einer Hinterradachse eines Alfa Romeo Spider der Radialdichtring ausgebaut wird bzw. wie ein neuer Dichtring mit Spezialwerkzeug eingebaut wird.
Bei unserer Reparatur verwenden wir einen alten Dichtring, der noch naß eingesetzt werden kann. Es gibt mittlerweile aber auch Radialdichtringe, die unbedingt trocken eingesetzt werden müssen.

Beim Einbauen bzw. beim Einschlagen ändert sich der Klang! Der Klang wird einfach „heller“ beim Einschlagen. Dann, wenn der Widerstand beim Einbauen etwas härter wird, dann sitzt der Dichtring in seiner richtigen Position. Dieses Spezial-Werkzeug wird Einziehdorn für den Radialdichtring genannt. Man kann aber auch die Dichtringe ohne dieses Spezial-Werkzeug wechseln. Wie das geht, erklären ebenfalls in diesem Werkstattvideo.

Videofilm:


Die beste Politur für die Auto- und Lackpflege: Meguiar’s Ultimate Compound

Die beste Politur für die Auto- und Lackpflege: Meguiar’s Ultimate Compound

22. Mai 2019

Wer sein Auto liebt, der behütet es mit den besten Pflegemitteln, die es auf dem Markt gibt. Doch was sind die besten Pflegemittel? Seitens der Hersteller wird uns Verbrauchern grundsätzlich und immer das Beste versprochen, doch auf diese Werbeaussagen oder gar auf gekaufte Pseudo-Benutzer-Bewertungen in Online-Shops wollen wir uns nicht mehr einlassen.

Um die Frage zu beantworten, was denn wirklich die beste Autopolitur ist, zählt als Antwort einzig und allein die Erfahrung, die man selbst mit diesen Pflegemitteln über Jahre hinweg gemacht hat. Mittlerweile gibt es für fast alle Einbau- und Anbauteile am Auto besondere Pflegemittel. Es gibt Cockpit-Spray für das Armaturenbrett, spezielle Flüssigkeiten für Kunststoffe, Scheibenreiniger, Lackreiniger, Hartwachse, Insektenreiniger, Teerfleckentferner, Reinigungsknete, Schleifpolierpasten, Polituren und Autowachse sowie unzählig viele andere Mittel für die Lackpflege. Die Reihe der Herstellernamen und Markennamen - beispielsweise SONAX, Forch, Speed Polish, Nigrin, 3M, Autosol, Menzerna, Presto oder Meguiar’s, etc. - ist schier unendlich. Darüber hinaus übertrumpfen sich die Hersteller mit besonderen Inhaltsstoffen und Wirkungsweisen. So ist beispielsweise an das Carnaubawachs, Cearawachs oder an die Nanoversiegelung zu denken.

Für die optimale Lackpflege haben wir bei „La Passione“ die Erfahrung gemacht, dass mindestens zweimal im Jahr das Fahrzeug poliert und anschließend unbedingt gewachst werden sollte. Falls der Lack nur wenig Verwitterung aufweist, kann ggf. auf die zweite Politur pro Jahr verzichtet werden. Um so wichtiger ist jedoch die Versiegelung mit Wachs, die auch mehrmals im Jahr vorgenommen werden kann. Ganz entscheidend ist die Anwendung mit der Hand. Die Poliermaschine kommt nur alle Jahre zum Einsatz bzw. bei Fahrzeugen zum Einsatz, deren Lack extrem verwittert erscheint. Ansonsten wird das Polieren grundsätzlich mit der Hand durchgeführt.

Während wir früher alte Kleidungsstücke, insbesondere Baumwollstoffe, zum Polieren verwendet haben, nutzen wir heute kleine Mikrofaser-Polierschwämme bzw. sogenannte Polierpads, um die Politur aufzutragen. Hier bietet der Markt relativ günstige Polierpads bzw. Schaumstoffpads aus China, die natürlich viel zu dünn bzw. zu flach sind. Entscheidet Euch beim Kauf für dickere Polierpads, da diese besser in der Hand liegen. Die besten Erfahrungen haben wir mit den „ALCLEAR Finishpads“ gemacht, die nach der Autoreinigung recht einfach mit warmem Wasser ausgespült und wiederverwendet werden können.

ALCLEAR Finishpads
https://www.amazon.de/dp/B01121QI60


Zum Auspolieren kommt ein Mikrofaser-Poliertuch zum Einsatz. Alte Klamotten oder Baumwolltücher sind zwar auch geeignet, aber das „Premium Mikrofaser-Poliertuch“, Typ Superflausch von Petzoldt, ist der beste Weg, um die eingetrocknete Politur abzutragen. Wir nennen das Poliertuch in unserer Club-Werkstatt einfach nur Schnuffeltuch.

Premium Mikrofaser-Poliertuch von Petzoldt
https://www.amazon.de/dp/B01617RA5I


Macht Euch bitte bewußt, dass das Polieren ein arbeitsintensiver Vorgang ist. Mit der Politur entfernt Ihr stets eine hauchdünne Schicht des Lackes; es ist eine Art Schleifvorgang, den Ihr mit der Hand durchführt. Logischerweise ist dies eine mühsame Fleißarbeit. Polituren, die sich leicht auftragen und abtragen lassen, taugen nichts. Die beste Erfahrung haben wir mit dem Produkt „Meguiar’s Ultimate Compound“ gemacht, wobei es sich bei diesem Produkt um eine Mischung aus Lackpolitur und Lackreiniger handelt.

Meguiar’s Ultimate Compound
https://www.amazon.de/dp/B002KKCLO6


Wer ein Gebrauchtfahrzeug bzw. einen Youngtimer oder Oldtimer für seine Sammlung hinzugekauft hat und erstmals mit der Autopolitur loslegt, sollte die Schleifpasten „Uni-Polish P 336“ oder „Schleifpaste P 335“ oder „Finishpaste P 337“ von Forch anwenden. Alle drei Schleifpasten können mit der Poliermaschine verwendet werden. Paßt jedoch auf, dass Ihr die Poliermaschine mit Vorsicht einsetzt, sonst scheuert Ihr Euren Lack schnell bis zur Grundierung weg.


Willkommen beim Automobil und Oldtimer Club „La Passione“. Wir sind eine Vereinigung von Auto-, Oldtimer- und Youngtimer-Liebhabern aus Hessen. Mit unserer Internetseite möchten wir technische Hinweise, Ratschläge, Hilfe und Reparaturanleitungen anbieten.

Berichte und Anleitungen